Archiv für den Monat: August 2014

Zeig mir deinen Homescreen

IMG_3040 Beim ziellosen Schlendern durch’s Netz stieß ich auf die Blogparade von Henrik Stamm und mobilthings. Hm, als erstes dachte ich ehrlich gesagt an meinen Laptop-Desktop, aber nein, das Smarthphone war gemeint. Homescreen, mobile Homescreen, klar doch, also zieh ich blank und gewähre mal ein, nein zwei Blicke… Als Vorspiel sozusagen oder einfach zum warm werden: mein Handy im gesperrten Zustand. Was ihr seht ist das letzte Ostseefoto…  Weiterlesen

Wenn die Laptoptastatur klemmt und Frau rumfummelt

 

beklemmende Laptoptastatur

beklemmende Laptoptastatur

Frauen und Tehnik, dass Thema hatte ih ja an anderer Stelle shon einmal, nihtwar? Das ist jetzt so ein typisher Fall von: HÜLFE! Mein „c“ klemmt, also das auf meiner Laptoptastatur. Das ist total nervig, denn ich schreibe ziemlich schnell – also normalerweise – und jetzt sieht der Text eben so aus wie der erste Satz von oben. more

Neue Arbeitsmodelle dank digitaler Technik

Schon einmal von einem digitalem Nomaden gehört? Bei Peer Wandinger habe ich ein sehr interessantes Interview mit einem solchen, Marcus Meurer, gelesen und mir wurde bewusst, dass die Technik für alle freiheitsliebenden Menschen enorme Vorteile bringt. 

Was sind eigentlich digitale Nomaden?

Digitale Nomaden sind ortsunabhängige Berufstätige, die ihre Arbeit meist digital von zu Hause, im Hotel, Cafe oder von überall in der Welt verrichten können. Sie sind meiste kreative Freiberufler und als Reiseblogger beschäftigt, betreiben anderweitige Blogs, Shops, Websites zum Beispiel im Affiliate-Marketing oder E-Commerce. Auch unabhängige Autoren, Fotografen, Webdesigner oder Softwareentwickler verdienen ihr Geld (ganz oder teilweise) ohne festen Wohn- oder Arbeitssitz. Im Bereich der Internetbeschäftigten sozusagen eine eigene Sparte, die sich aus der digitalen Welt entwickelt hat. Einige der digitalen Nomaden haben wahrscheinlich genau aus diesem Grund einen solchen Beruf gewählt, um so unabhängig sein zu können. Andere erlernten ihren Beruf aus Passion, ziehen die berufliche Freiheit eher sekundären Nutzen.

Arbeitsplatz kann überall auf der Welt sein

Die Vorstellung ist natürlich eine wunderschöne: am Meer sitzen, sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, links und rechts rieseln die Kokosnüsse nieder, praktischer Weise gleich trinkfertig mit Strohalm inside. Diese Stimmung in einer schönen getexteten Form mit der Welt teilen, so einfach kann Berufung sein. Doch auf der anderen Seite der Kokosnuss ist es so einfach nicht. Sich bei so einer Kulisse zur Arbeit zu motivieren (sofern man das, was man tut, als Arbeit ansieht) ist schon mal eine große Leistung. Freiberufler wissen um die Vor- und Nachteile, die diese Art den Lebensunterhalt zu verdienen mit sich bringt. Ein Nachteil ist sicherlich die Verfügbarkeit eines Arbeitsplatzes mit dazugehörigem Equipment. Online-Arbeiter nennen meist nur ein oder zwei Geräte ihr Eigen, alles andere wird geteilt, z. B. WLan im Cafe, Drucker, Telefon, Beamer in mobilen Büros oder neudeutsch Coworking Spaces.  Vor Jahren hieß es noch mein Dienstwagen, meine Technik, mein Büro, jetzt ist Teilen das neue Haben.  Eine etwas andere Art des Teilens ist die Nutzung gebrauchter Technik. Wenn Firmen Technik leasen, wird diese nach kurzer Zeit abgestoßen. Spezialisierte Firmen säubern, überprüfen und bereiten diese wieder in einem Top-Zustand auf und stellen sie für den schmalen Geldbeutel und das ökologische Gewissen für Nach-Nutzer zur Verfügung. Apropos Ökologie, auch  Druckerbereich sind inzwischen hochwertige wiederaufbereitete Kartuschen zu finden.

Technik, die begeistert

Doch zurück zur mobilen Technologie wie Smartphones, Tablet’s, WiFi, webbasierte Anwendungen. Die Entwicklung in dieser Sparte ist so rasant, dass wir uns sputen müssen, mitzukommen. Ältere Generationen können sich noch gut an die ersten Handy’s – nicht umsonst „Knochen“ genannt – erinnern, die stolz wie Bolle rumgeschleppt wurden. Die Akkus dazu mussten im Kofferraum Platz nehmen, weil so schwer und groß. Ja, so war das damals. Kaum vorstellbar, aber für das, was heute im Handy steckt, brauchte man in den Achtzigern ein Uni-Rechenzentrum.

Diese Zeiten sind ja Gott sei dank vorbei. Smartphone, Tablet oder Notebook passen in die Handtasche, ist auch kein Wunder, denn das, was die Technik kleiner wird, holen die Handtaschen an Größe locker auf. Ganz ehrlich, ich halte mich zwar nicht für einen digitalen Nomaden, ich schreibe eher altbacken zu Hause. Doch schon die Möglichkeit es zu können und die kreative Freiheit, die Menschen wie Marcus Meurer damit ausleben können, finde ich grandios. Und ich bin heilfroh, keine Stadtpläne mehr lesen zu müssen, sondern google nach dem Weg fragen zu können. Denn die tollen Reiseberichte der Nomaden-Blogger, Bankgeschäfte online oder Wiki um Rat fragen wären ohne die Technik auch alles nix.

 

Gebrauchte IT – ökologisch und günstig

Die Nutzungsdauer von Computern von durchschnittlich 7 Jahren in den Neunzigern liegt heutzutage gerade mal noch bei 3 Jahren. Die Verlockung liegt in immer höherer Leistung, schnelleren Prozessoren, mehr Speicher etc. pp. Wenn die Herstellung eines PC’s so viel Energie verbraucht wie ein Zwei-Personen-Haushalt in einem Jahr, stellt sich die Frage: wie lange sollte ein solches Gerät genutzt werden?

Die Chipfabriken selbst sind wahre Energiefresser, durch die notwendige sterile Atmosphäre und die notwendigen riesigen Filteranlagen verbrauchen solche Fabriken in etwa so viel Strom wie eine ganze Kleinstadt. Die Produktion des Prozessors verschlingt allein schon schätzungsweise 15 Kilo Rohstoffe.

Neues Gerät lohnt sich aus ökologischer Sicht erst nach 13 Jahren!

Verschiedene Institute (siehe Quellen am Ende des Artikels) kommen zu dem Schluss, dass die Energieeinsparungen in der Nutzung des neuen Gerätes die Umweltauswirkungen seiner Herstellung nicht aufwiegen. „Auch wenn man eine unrealistische Energieeffizienzsteigerung von 70 Prozent zwischen zwei Notebookgenerationen annimmt, lohnt sich der Ersatz eines alten durch ein neues energieeffizienteres Modell erst nach 13 Jahren“, betont Siddharth Prakash, Projektleiter und Experte für umweltfreundliche IT- und Telekommunikationsprodukte am Öko-Institut.

Was können wir als Verbraucher tun?

Wir als Verbraucher sollten uns bewusst sein, welchen ökologischen Rucksack unsere Technik trägt und bewusster handeln. Einige Anregungen zum Thema green-IT.

  • Muss es wirklich ein neues Gerät sein? Warum nicht einen gebrauchten Computer oder Drucker kaufen?
  • Ist mein Gerät noch nutzbar, kann ich es anderen verfügbar machen: Alt ist das neue Neu!
  • Wo entsorge ich meine alte Technik ökologisch? Neben dem Entsorgen stellt sicherlich das Spenden an gemeinnützige Einrichtungen beispielsweise in Berlin oder auch in Entwicklungsländer eine sinnvolle Alternative dar.

Quellen:

http://www.netzwelt.de/news/75691-herstellung-entsorgung-computers.html

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-15189-2012-10-02.html

http://green.wiwo.de/frage-der-woche-wann-lohnt-sich-ein-neues-stromsparendes-notebook/

http://www.notebookcheck.com/Kolumne-Das-Gruen-broeckelt-ab.25077.0.html