Technik für den Arbeitsplatz der Zukunft

Virtuelle Realität ist mittlerweile ein Begriff. Die Zukunft liegt in Augmented Reality und zwar die Arbeitsplätze der Zukunft. Was früher Maus und Joystick mit der Technik kommunizierten kann schon bald mit Handschuhen eingegriffen werden.

Augmented Reality meint unter anderem Handschuhe, die die Interaktion mit Computeranwendungen ermöglichen. Das geht in Richtung Wearable Computing, also Computersysteme, die während der Anwendung mit dem Körper des Benutzers verbunden sind. Die große Unterscheidung mit anderen mobilden Systemen ist dabei, dass nicht die Benutzung des Computers selbst im Vordergrund steht, sondern dass das Gerät eine „reale Tätigkeit“ unterstützt.

Es gibt spezielle Produkte zur Interaktion von Handbewegungen (Immesion), die allerdings aufgrund der (noch) hohen Kosten von 1.500 bis 7.500 Dollar wohl nicht für die Allgemeinheit erschwinglich sind. Erschwerend kommt hinzu, dass hierfür ein komplizierte Verkabelung vom Handschuh zum Rechner nötig ist.

Augmented Reality ist weiterhin geeignet, um etwas in der nahen Umgebung zu entdecken. Verschlossene Objekte, die Wärme erzeugen beispielsweise oder um reale Gegenstände zu finden, die Strahlung über Normwerte abgeben. Ebenfalls können sie den Weg weisen in Umgebungen mit schlechter Sicht. Sie kann in Echtzeit Informationen in Form von Text, Grafiken, Audio und anderen virtuellen Erweiterungen für bestimmte Objekte nutzen.

Echtzeitzugriff auf Daten werden erleichtert, neue Wege für Probleme sowie Lösungen können dargestellt werden. Somit können IT-Unternehmen eine Brücke zwischen der digitalen und physischen Welt schlagen und die Interaktion des Unternehmens mit der internen Nutzerbasis verbessern.

Es gibt einige Firmen, die am Konzept des virtuellen Schreibtisches basteln. Das Startup 8ninths tüftelt gerade an einem realen Schreibtisch in holographischer Arbeitsumgebung für den Finanzsektor. Entstanden ist dabei ein Schreibtisch, der den klassischen Desktop mit virtuellen Ergänzungen ermöglicht Die „Holographic Workstation“ wird schon von Mitarbeitern der Citigroup erprobt.

Die Technik mag noch in den Kinderschuhen stecken, doch intern wird diese schon von Firmen für verschiedenste Unternehmensprozesse, wie Arbeitsabläufe und Mitarbeitertrainings getestet. AR selbst wiederum erleichtert Innovationen im Unternehmen durch Entscheidungsfindung in Echtzeit mit Hilfe von virtuellen Prototypen und der Visualisierung von Inhalten.

Um mir mal ein Bild zu machen, wie das in echt und in Farbe so aussieht, hab ich mir das Demofilmchen von Magic Leap mal angesehen. Das ist also ein virtueller Arbeitsplatz? Auf jeden Fall braucht man zum Arbeiten jede Menge Bewegungsfreiheit. Die Karnickelbuchten im Großraumbüro dürften wohl damit der Vergangenheit angehören. Wozu man im Büro allerdings Schusswaffen braucht, hat sich mir nicht so ganz erschlossen, doch ich will mich mal hier nicht mit Kleinigkeiten aufhalten. Seht selbst: der Arbeitsplatz der Zukunft.

 

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