Expertenlexikon

Hier findet ihr eine Sammlung von Sascha’s Tipps:

Adware (Scheinwerbung)‏

„Ihr Computer ist nicht ausreichend geschützt, Klicken Sie hier“, „Optimieren Sie ihren PC, Jetzt!“ – solche Werbung oder „Pop–Up“ kommt wie eine Windows-Meldung daher. Wird diese Meldung bestätigt und installiert ist das der Türöffner für schädliche Programme, die den Pc „vollmüllen“, verlangsamen und schlimmstenfalls sensible Daten abrufen. Jegliche Meldungen, die etwas installieren, sind mit Vorsicht zu genießen.

Zur Sicherheit immer vorher prüfen (z. B. über den Taskmanager), ob es sich um eine Windows-Anwendung handelt oder um eine Werbung mit schadhafter Software.

 

Bluetooth

Bluetooth („Blauzahn“) ist eine Funktechnik zur Datenübertragung sowie Kommunikation zwischen Geräten.

Meist ist Bluetooth auf Smartphones, PDAs, PC oder Peripheriegeräten vorzufinden und soll das Kabel ersetzen. Gefunkt wird auf der frei verfügbaren Frequenz 2,45 GHz nach dem  Industrial Scientific Medical (ISM) Netz. In der Regel wird die Verbindung per PinCode hergestellt, Ausnahme sind Peripheriegeräte, bei denen der Empfänger statisch vergeben ist.

Einsatzgebiete sind neben Peripheriegeräten auch Freisprechanlagen, Spiele-Controller für Konsolen, als Schlüssel für Auto u. Häuser sowie in der Medizintechnik.

 

Display, matt oder glänzend?

Grade bei Notebooks und Monitoren ist diese Frage nicht zu vernachlässigen. Beide Displayarten haben Ihre Vor – und Nachteile und jeweils Ihren Einsatzzweck.

Das matte Display ist sozusagen ein entspiegeltes Display, was aufgrund seiner Oberflächenbeschaffenheit Licht wenig bis gar nicht reflektiert. Ein Pluspunkt für Viele, die gerne Draußen mit dem Notebook oder Tablet sitzen. Dazu kommt, dass Fingerabdrücke und andere Fettflecken kaum erkennbar sind, ergo braucht man nicht ständig sein Display reinigen. Allerdings hat die „raue“ Oberflächenbeschaffenheit auch seine Tücken. Das Bild wirkt milchig und die Farben werden verfälscht; also für Bild- und Videobearbeitung nur bedingt empfehlenswert.

Das glänzende Display zeigt die Farben unverfälscht und die Bildqualität ist sehr hoch. Allerdings ist bei Gegenlicht das Bild sehr schwer erkennbar und kann nur durch qualitativ hohe Panels bzw. hohe Helligkeit ausgeglichen werden. So gesehen sollte man die direkte Sonneneinstrahlung und Beleuchtung meiden. Außerdem sind hier jegliche Fingerabdrücke und Schmierereien direkt erkennbar.

Kurz und Gut: wer viel draußen mit dem Laptop arbeiten möchte, ist mit einem matten Display besser bedient. Für alle, die Bild- und Videobearbeitung in geschlossenen Räumen betreiben, ist ein glänzendes Display zu empfehlen.

 

DDoS – Attacke

Eine DdoS (Distributed Denial of Service)-Attacke ist ein Angriff auf ein PC/Server, um diesen mit Internetanfragen lahmzulegen. Diese geschehen meist über ein zusammenarbeitendes Netzwerk, welche dann auf Befehl, fehlerhafte Ping-Pakete an das Ziel schießt, um den jeweiligen Dienst außer Kraft zu setzen.

Meist werden vireninfizierte PCs als Verteiler genutzt und verbreiten sich auch innerhalb des Netzwerkes weiter. Ein DDoS-Server bzw. Programm steuert Angriffe von den jeweiligen PCs, ohne dass der Nutzer etwas davon merkt.

Am 26.12.2014, wurden durch DDoS-Attacken das Sony-Network sowie der Xbox-Live-Dienst zeitweise außer Kraft gesetzt.

Grafikkartenjungle: DDR3 vs GDDR5

Gerade für die „Zocker“ unter uns ist der Unterschied entscheidend. Abgesehen vom Grafikchip ist nicht nur die Größe des V(ideo-)RAMs wichtig, sondern auch, was für ein Speicher verbaut wird. In vielen „Fertig–PC“, die eine dedizierte Grafikkarte besitzen, wird im Allgemeinem DDR3 VRAM verbaut. Oft werden im Handel auch günstige Grafikkarten in zwei Versionen verkauft zu einem minimal unterschiedlichen Preis (Bsp. 1GB GDDR5 und 2GB DDR3). Der Leistungsunterschied liegt allerdings zwischen 20 – 50 % zugunsten des GDDR5-RAMs, wo die Größe des VRAMs keine Einfluss hat.

Zocker sollten deshalb immer nach Grafikkarten mit GDDR5 VRAM Ausschau halten.

Hot Swap

Die Hot – Swap – Funktion ist das Austauschen oder Einsetzen einer Systemkomponente (wie z.B. eine HDD) im laufendem Betrieb eines Computers, ohne das der Computer neugestartet bzw. heruntergefahren werden muss. 

Gerade in der Serverumgebung ist diese Funktion elementar um bspw. defekte Speicherkomponenten ohne weiteres austauschen zu können.

Unter den Namen Hot – Add gilt die gleiche Funktion auch für die RAM – Speicher, jedoch sind hier weitere Voraussetzungen gegeben.

IPS – Monitor(panel)

IPS (In-Plane-Switching-Panel) sind grundlegend ähnlich dem TN-Panel aufgebaut, allerdings drehen sich die Moleküle in der Ebene und nicht in das Räumliche.

Dies erhöht die Lichtdurchlässigkeit, was der Blinkwinkelstabilität, dem Kontrast sowie der Farbraumabdeckung sehr stark zugute kommt. Die starke Hintergrundbeleuchtung macht sich im erhöhten Stromverbrauch bemerkbar, dieser liegt deutlicher über den Verbrauchswerten von TN- und PVA–Panel. Bisher vor allem eingesetzt im professionellen Bereich (Photoshop, ähnliche Bild-/Videobearbeitung) werden IPS–Monitore immer mehr von Privatanwender genutzt.

Fazit: Im Verhältnis gegenüber den anderen Paneltechnologien sind IPS–Monitore jedoch wesentlich teuer, bieten dafür aber die höchste Farbraumabdeckung und Blickwinkelstabilität.

 

Netzteile en masse

Netzteile gibt es ab 10€ bis 350€, mal von Watt-Zahl und Kabelanschlüssen abgesehen, mischen Variationen aus Effizienz, Kühlung, Lautstärke sowie die Ausstattung und die Garantie den Markt auf.

Zuallererst sollte man die benötigte Leistung ermitteln. Netzteilhersteller wie bspw. BeQuiet bieten in solchen Fällen Wattrechner an. Wird auf einen leisen Betrieb Wert gelegt, muss es nicht zwangsweise ein passives (lüfterloses) Netzteil sein, dazu jedoch sollte man sich auf einschlägigen Technikseiten erkundigen, welche Netzteile mit Lüfter sehr leise sind. Mit der Effizienz kommen wir gleichzeitig zur Preisfrage. 80 Plus Bronze Netzteile fangen mit 35 € an, Silber 35 €, Gold 45 € und Platinum ab 80 €, je nach Hersteller, Ausstattung und Garantie zahlt man mehr.

Fazit: In der Regel kann man bei folgenden Herstellern nahezu bedenkenlos zugreifen: BeQuiet, Corsair, Cougar, Enermax und Seasonic. Andere Hersteller können (!) auch gute Netzteilserien haben, wobei man sich da in Tests einlesen sollte.
Notebook wird sehr heiß

Viele kennen das Problem, wenn Sie ein Notebook haben, was älter als 2 Jahre ist und aufgrund der extremen Hitzeentwicklung kaum angefasst werden kann. Hauptgründe sind meist, dass sich in den Kühlrippen inkl. Lüfter nach einiger Zeit viel Staub und Dreck ansammelt und so ganze Dreckpolster entstehen und  die Kühlung negativ beeinträchtigen. Auch die WLP – Wärmeleitpaste und –pads härten nach einiger Zeit aus, wodurch die Wärme von CPU und GPU nicht optimal an die Kühlung übertragen wird.

Abhilfe schafft in diesem Fall nur mal richtig Saubermachen. Da es bei der Technik nicht so einfach ist, wie mal schnell zu Hause durchfegen, gib dein „bestes Stück“ am besten in erfahrene Hände. Beispielsweise bieten wir eine Komplettreinigung für 49€ an. Dabei wird der komplette Innenraum gesäubert, die WLP erneuert und auch das Außenchassis komplett gereinigt. Fragen werden gern beantwortet per Mail an info@spezialit.de oder Telefon: 030 44359651.

PVA – Monitor(panel)

PVA steht für Patterned-Vertical-Alignment (vertikal angeordnete „Ausrichtung“ von Flüssigkristallen) und sind so gesehen die Exoten unter den Monitorpanel. Das liegt unter anderem daran, dass die Kosten für die Herstellung solcher Panel höher sind als bei TN-Panel, dafür besitzen erstere das beste Kontrastverhältnis. Allerdings kommt die Farbraumabdeckung nicht ganz an die IPS–Panel ran und auch die Reaktionszeiten sind von allen 3 am höchsten.

Fazit: PVA – Panel sind weniger für Spiele oder schnelle Filme geeignet.

 

RAID

RAID (Akronym für Redundant Array of Independent Disks) ist ein Verbund mehrerer unabhängiger Festplatten in einem PC, wodurch eine höhere Datensicherheit und/oder erhöhte Festplattenperformance erreicht wird.

Es gibt es unzählige weitere RAID-Arten, wie z.B. RAID 5,RAID 10 usw., RAID 0 „Striping“ und RAID 1 „Mirroring“ gehören zu den bekanntesten RAID – Arten. RAID 0 „Striping“ werden mind. 2 Festplatten vorausgesetzt, wo Daten im Reisverschlussverfahren zu einer „großen“ Festplatte zusammengezogen werden. Dadurch können Daten schneller abgefragt werden und die Zugriffszeit damit verringern. Sollte jedoch eine der beiden Festplatten ausfallen, sind die Daten verloren, nur mit geringer Wahrscheinlichkeit kann man nur ganz kleine Daten auf der funktionstüchtigen Festplatte gerettet werden.

RAID 1 Mirroring: auf mind. 2 Festplatten werden die gleichen Daten geschrieben, somit fällt zwar die Performance geringer aus, aufgrund der „Mehrarbeit“, allerdings kann auch eine Festplatte ausfallen und trotzdem weitergearbeitet werden. RAID 1 bietet dementsprechend eine hohe Ausfallsicherheit und ist gerade bei Server- und datensensiblen Systemen unverzichtbar.

SATAe – Sata Express

SATA Express ist der Nachfolger von Sata 6 Gbit/s und ist dieses Jahr 2014 mit neuen Intel-Chipsätzen (Wildcat-Point) auf den Markt gekommen. Dieser Standard ist extra für SSDs sinnvoll, die SATA 6 Gbit/s heute voll ausreizen.

Hierbei wird die Pcie-Anbindung zur Übertragung genutzt und nicht mehr die SATA- Schnittstelle, dabei kann wahlweise SATA-Express eine, zwei oder auch vier PCIe-3.0 Lanes nutzen.

SATAe 8 Gbit/s und 16 Gbit/s haben eine Datendurchsatzrate von 7,88 bzw. 15,76 Gbit/s (oder auch 985 Mbyte/s bzw. 1970 Mbyte/s) und der Anschluss besteht aus zwei zwei SATA-Schnittstellen und einem modifizierten PCIe-Anschluss. Wie auch beim Vorgänger kann man ältere SATA-Laufwerke an die SATA-Schnittstellen anbinden.

 

S-ATA III Festplatte an S-ATA I – Geht das?

S-ATA (Serial Advanced Technology Attachment) ist eine Verbindungstechnik zwischen dem Mainboard bzw. Prozessor und dem Speichermedium (Festplatte,Laufwerk).

Anders als beim alten P-ATA wird hier eine Point-to-Point-Verbindung hergestellt, die räumliche sowie auch Leistungsvorteile bieten. Hinzu kommt die Möglichkeit der Hot–Swap–Funktion (der Austausch oder Anschließen von Datenträgern im laufendem Betrieb).

Allen Voran ist der S-ATA-Anschluss aufwärts- sowie abwärtskompatibel, das heißt, dass man eine S-ATA III Festplatte auch an einem S-ATA I-Anschluss anschließen kann und auch umgekehrt. Allerdings bleibt es bei den Spezifikationen des Mainboard-S-ATA-Anschlusses.

Die Übertragungensgeschwindigkeiten liegen bei S-ATA 1,5 Gbit/s bei 150MByte/s, S-ATA 3 Gbit/s 280 Mbyte/s und beim aktuellen Standard S-ATA 6 Gbit/s bei 350 Mbyte/s. Die aktuell herausgekommene S-ATA-Express liegt 8Gbit/s und 16 Gbit/s, dazu gibt es einen speziellen Beitrag.

 

SSDs – die „Performancefestplatten“

Die Solid State Disk oder auch abgekürzt „SSD“ basiert nicht mehr wie die HDD (Hard Disk Drive) auf mechanische Teile, sondern ist vollelektronisch aufgebaut. Der große Vorteil ist, dass die Zugriffszeiten sehr gering sind und die Schreib- und Lesevorgänge mind. 5 x so schnell sind wie bei einer herkömmlichen HDD. Anders gesagt, es werden Boot- und Ladesequenzen erheblich reduziert, so dass Programme in 1bis 2 Sekunden starten oder der Windows-Bootvorgang nur noch 10 Sekunden dauert. Außerdem ist die SSD technisch robust gegen Bewegungsschäden, da sie keine beweglichen Teile mehr enthält und dementsprechend auch geräuschlos ist. Der große aber auch einzige Nachteil der SSD ist der Preis gegenüber der HDD, so bekommt man für das gleiche Geld entweder eine 256GB SSD oder eine 3 TB HDD. Viele, die auf den „Geschmack“ einer SSD gekommen sind, wollen diese nicht mehr missen.

In Anbetracht des Preises empfehlen wir eine SSD immer dann, wenn das System erheblich beschleunigt werden soll.

 

TN – Monitor(panel)

TN steht für Twisted–Nematic (übersetzt nematische Drehzellen) und ist mit Abstand das weitverbreiteste Panel auf dem Markt. Sie sind günstig, haben niedrige Reaktionszeiten und bei LED–Monitoren sind Sie besonders stromsparend. Gerade für schnelle Computerspiele sowie für den normalen Office- und Multimediabereich ist es besonders empfehlenswert. Allerdings hat das TN–Panel das Nachsehen bei Farbraumabdeckung, Kontrast, Helligkeit sowie Blickwinkelstabilität.

Unser Fazit: für die professionelle Bildbearbeitung nicht geeignet.

 

 

 

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